Eine teure Schnellfahrstrecke durch die Heide würde dagegen den ICE-Verkehr von der Bestandsstrecke abziehen und damit gerade den Pendlern schaden. Der Regionalverkehr sei schon heute keine gleichwertige Alternative. Längere Fahrzeiten, geringerer Komfort, häufig überlastete oder technisch mangelhafte Züge stellten die Pendler auf eine harte Probe. „Der versprochene Halbstundentakt wirkt angesichts von Fachkräftemangel, Fahrzeugengpässen und ungeklärter Finanzierung wenig realistisch“, meint die Grünen-Politikerin.
„Statt Milliarden in eine neue Trasse zu investieren, sollten die vorhandenen Mittel in die Modernisierung der Bestandsstrecke fließen“, fordert Judith Libuda. Digitale Stellwerke, zusätzliche Überholmöglichkeiten, stabile Taktfahrpläne und ausreichend Kapazitäten im Fernverkehr würden aus ihrer Sicht konkrete Verbesserungen für Berufspendler bringen, und das deutlich schneller als ein Neubauprojekt, das frühestens in Jahrzehnten fertiggestellt würde.
„Mobilität ist Daseinsvorsorge. Sie muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, die sie täglich nutzen, nicht an abstrakten Hochgeschwindigkeitsvisionen“, ist die Grünen-Politikerin überzeugt. Neubauprojekte im Hochgeschwindigkeitsbereich seien extrem teuer und erfahrungsgemäß von massiven Kostensteigerungen betroffen. „Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Priorität sollte die Zuverlässigkeit im Alltag haben, nicht Prestigeprojekte.“
Quelle: az-ePaper vom 21.02.2026
Montag, 16.03. Centraltheater
Kinofilm "Die Möllner Briefe"
Infos dazu
Die Sumpfmeise.
Fotografiert von Karl Steindorf, Ratsmitglied in Stoetze und begeisterter Naturfotograph.
Vom 29. Bis 30. Mai kommen wir zum IM/PULS – Forum für Zukunft im smartvillage Berlin zusammen. Gemeinsam wollen wir die zentralen Fragen [...]
Am 22. März 2026 wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Für uns ist klar: Wir schützen, was uns schützt. Nur GRÜNE sorgen für eine für alle [...]
Über 25 Unternehmen aus verschiedenen Branchen richten einen klaren Appell an die Bundesregierung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien darf [...]