Petra Andreas-Siller

02.08.2022

Grüne Bienenbüttel: Klimaschutzkonzept statt Einzelmaßnahmen

Die Gemeinde Bienenbüttel muss Energie sparen – in diesem Punkt sind sich die im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen weitestgehend einig. Wie tief die damit verbundenen Maßnahmen greifen sollen, darüber gehen die Meinungen allerdings auseinander. Ergänzend zu dem Antrag der CDU/FDP-Gruppe (AZ berichtete) beantragt die Grünen-Fraktion, dass die Gemeinde nicht nur Einzelmaßnahmen kurz- oder mittelfristig umsetzt, sondern ein umfassendes Klimaschutzkonzept entwickelt, in dem die Maßnahmen der einzelnen Bereiche dargestellt, zusammengeführt und Einsparziele festgelegt und überprüft werden.
    „Wir alle wissen nicht, wie lange die unsichere politische Lage andauert oder ob sich diese womöglich noch verschlimmert. Wir wissen allerdings, dass wir tragfähige und nachhaltige Maßnahmen benötigen, um Energieeinsparungen zu fördern und der Klimakrise im Rahmen unserer kommunalen Möglichkeiten entgegenzuwirken“, erklärt Antragsstellerin und Grünen-Fraktionsvorsitzende Petra Andreas-Siller.
     Während die von der CDU/FDP-Gruppe beantragten Maßnahmen lediglich davon ausgehen würden, dass die Gemeinde nicht die benötigten Gasmengen geliefert bekomme, um durch den Winter zu kommen, müsse man sich eingestehen, dass die Einschnitte weit über das Jahresende hinaus zu spüren sein werden: „Denn neben der aktuellen politischen Lage stehen wir mitten in der Klimakrise, und auch die Gemeinde Bienenbüttel und die Bürgerinnen und Bürger stehen vor größten Herausforderungen“, so Andreas-Siller.
     Ein ausgearbeitetes Klimaschutzkonzept, mit dem der Energiebedarf nachhaltig und dauerhaft gesenkt werden soll, präsentiert die Grünen-Fraktion noch nicht. Dem Antragsschreiben liegen aber mehrere Themen bei, die nach ihrem Willen darin Eingang finden sollen: Das Waldbad soll den Bürgern erhalten bleiben und auch beheizt werden können – Alternativen zur aktuellen Gasheizung sollen zeitnah geprüft werden. Hierzu soll ein Zeitplan aufgestellt werden, der bereits in der nächsten Badesaison gasfreies Heizen ermöglichen soll.
     In zukünftige Haushalte der Gemeinde sollen darüber hinaus die Mittel zum früheren Austausch der Straßenlampen eingestellt werden. Auch die hundertprozentige Deckung des Stromverbrauchs durch Ökostrom und verbindliche Vorgaben zum klimaneutralen Bauen bei Bebauungsplänen von neuen Baugebieten stehen auf der Agenda. Große Stromverbraucher sollen benannt und die dazugehörigen Einsparpotentiale sollen deutlicher aufgezeigt werden.
     Die Fraktion betont, dass die Liste nicht abschließend ist. Grundsätzlich sollte aber ein „Klima- und Energiesparvorbehalt“ bei Vorhaben, Investitionen und Anschaffungen überdacht werden. Der Bienenbütteler Gemeinderat befasst sich heute um 20 Uhr sowohl mit den Anträgen der CDU-FDP-Gruppe als auch mit dem der Grünen-Fraktion.
(Quelle: az-ePaper)

28.07.2022

Landtagskandidat Pascal Leddin bei der Uelzener Tafel

Kurt Wiedenhoff - Pascal Leddin - Judith Libuda

Am letzten Samstag besuchten der Grüne Landtagskandidat Pascal Leddin und die Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Judith Libuda die Uelzer Tafel. Von Kurt Wiedenhoff, dem Vorsitzenden der Tafel, der die Stadtratsfraktion zu einem Gespräch eingeladen hatte, ließen sich die Grünen die Abläufe und den Alltag der vollständig ehrenamtlich geleisteten Arbeit der Tafel vorstellen. Eine aufwändige Logistik und unzählige Stunden der etwa 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafel, stehen hinter der Versorgung von rund 1000 bedürftigen Menschen mit Lebensmitteln.
   Doch das Damoklesschwert des Abriss der alten Bohldamm Baracken schwebt über den Köpfen der ehrenamtlich Engagierten. „Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit der Tafel und dem offenen Gespräch, dass in mir neue Sensibilität für das Thema geweckt hat,“ sagt Judith Libuda. „Hier werden wöchentlich über 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Die zusätzlichen Belastungen durch die Inflation bereitet den Helfenden zunehmend Sorgen,“ ergänzt Pascal Leddin und fordert: „Wir müssen die Tafel stärker unterstützen, vor allem die Frage der
Räumlichkeit muss zusammen mit der Tafel gelöst werden.“
Beide Grüne betonen nach der Besichtigung der Ausgabestelle und dem etwa 1,5 stündigen Gespräch die Unverzichtbarkeit der Arbeit der Uelzer Tafel und haben in Folge ihres Besuchs eine Anfrage, zur Zukunft der räumlichen Unterstützung durch die Hansestadt und dem Stand der Überlegungen dazu, an den Bürgermeister gesandt.

18.07.2022

Gruppe SPD/Grüne will die Wegeseitenräume in der SG Aue besser schützen

Vorbild in der Samtgemeinde
Negatives Beispiel

Die Gruppe SPD/Grüne hat im Samtgemeinderat Aue einen umfassenden konzeptionellen Schutz der Wegeseitenräume unter Einbeziehung ehrenamtlicher Unterstützung beantragt. Ekkehard Bombeck, Mitglied des Samtgemeinderates und selbst Landwirt, erläutert den Bedarf:
„Unsere Wegeseitenräume sollen zu einem wirksamen ökologischen Netz in der Samtgemeinde werden. Durch den Schutz vor unerlaubter Bewirtschaftung und durch gezielte Aufwertung wird der Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere erheblich verbessert. Heimische blühende Feldrandpflanzen werten die möglichst breitem Streifen ganzjährig auf. Eine solche Verbesserung kann am besten unter Einbeziehung der landwirtschaftlichen Betriebe und mit ehrenamtlicher Unterstützung erreicht werden.“
     Hierfür beantragt die SPD/Grüne Gruppe die Erstellung eines Konzeptes zum gemeinsamen ökologischen Schutz der Wegeseitenräume an den Straßen der Gemeinden und der Samtgemeinde Aue. Samtgemeinderatsmitglied Markus Jordan zum Antrag: „Der verbesserte Schutz der Wegeseitenräume soll durch einen Prozess geprägt sein, der immer im Dialog mit dem betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb beginnt. Im weiteren Prozessablauf sind jedoch auch
verwaltungs- und ordnungsrechtlichen Maßnahmen vorzusehen. Um die Situation zu verbessern, wollen wir die Einbindung von ehrenamtlichen Feldhüter*innen oder ehrenamtlichen Beauftragten für Wegeseitenräume. Diese können als Ansprechpersonen für Beschwerden dienen, das Erstgespräch mit dem jeweils betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb führen und hierfür entsprechend befähigt werden.“
 

14 Teilnehmer*innen aus dem Landkreis Uelzen nahmen auf Einladung der grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Julia Verlinden an der Bundestagsreise vom 28. bis zum 30.06.2022 teil.

13.06.2022

Grüne zum Bau der A 39

Die Kreisvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Katja Schaefer-Andrae und Heiner Scholing, haben ihre Positionen zum Bau der Autobahn 39 in den Uelzener Nachrichten deutlich gemacht:

https://www.uelzener-nachrichten.com/lokales/2771-da-hat-mancher-den-knall-wohl-nicht-gehoert-gruene-zu-den-planungen-der-autobahn-gmbh

 

URL:https://gruene-uelzen.de/startseite/