6.10.2026. Im Kreistag Uelzen hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein ganzes Maßnahmenpaket in die Debatte gebracht. Ziel war es, die Naturlebensräume besser miteinander zu vernetzen.
Jetzt hat der Kreistag den Antrag abgelehnt. Damit kommen die Grünen in dieser Wahlperiode nicht mehr zum Zuge. Es war die letzte Sitzung des alten Kreistag in dieser Wahlperiode.
Die Ablehnung kam vor allem von der Mehrheitsgruppe CDU/UWG/FDP. Alles Parteien, in denen Befürworter der konventionellen Landwirtschaft das Sagen haben. Hauptgrund der Ablehnung: Der Landwirtschaft würden einige Flächen verloren gehen.
Vorteil der Biotop-Vernetzung: weitflächige Verbreitung von Tieren, bessserer genetischer Austausch, dem Artensterben entgegenwirken.
/...
Das stetige Anwachsen der unverbrauchten Ersatzgelder wurde in den Gremien des Kreistages bereits oft kritisiert. Dieser Gelder werden als Ausgleich für Eingriffe durch Bauprojekte gezahlt, zweckgebunden zurückgelegt und erreichten zuletzt den Höchststand von 15.522.522,39 €.
Das Bundesnaturschutzgesetzt schreibt in § 15 vor: „Die Ersatzzahlung ist zweckgebunden für Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege möglichst in dem betroffenen Naturraum zu verwenden, für die nicht bereits nach anderen Vorschriften eine rechtliche Verpflichtung besteht.“
/...
Der Bericht in der ►Allgemeinen Zeitung Uelzen
Der Uelzener Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt in der Stichwahl zur Landratswahl 2026 den SPD-Kandidaten Jan Henner Putzier. Auf der gut besuchten Kreismitgliederversammlung am Donnerstagabend, 17. September, sprachen sich die Mitglieder einstimmig für diese Wahlempfehlung aus.
Nach dem ersten Wahlgang hatten die Grünen das Ergebnis und die inhaltlichen Angebote der beiden verbleibenden Kandidaten ausgewertet. Entscheidend war für die Mitglieder, wer den Landkreis Uelzen verlässlich, sachorientiert und demokratisch nach vorne bringt. In der Diskussion ging es vor allem um Klimaschutz und Erneuerbare Energien, um Mobilität und insbesondere Schülerbeförderung im ländlichen Raum, um Kinderbetreuung und Bildung sowie um eine Kreisverwaltung, die Bürger ernst nimmt und Transparenz und Beteiligung ermöglicht.
„Wir haben genau hingeschaut und offen diskutiert. Das einstimmige Ergebnis zeigt: Jan Henner Putzier ist der Kandidat, mit dem wir Klimaschutz, sozialen Zusammenhalt und eine moderne Verwaltung im Landkreis Uelzen voranbringen können", sagt Judith Libuda, Kreisvorsitzende.
„Für uns ist klar: In dieser Stichwahl geht es auch um Haltung. Wir brauchen einen Landrat, der Demokratie und Vielfalt verteidigt und der die Möglichkeiten unseres Landkreises unter den vorhandenen Gegebenheiten als Chance für die Region begreift", ergänzt Kreisvorsitzende Christin Marquardt.
Unterstützung kommt auch von Martin Feller, Samtgemeindebürgermeister-Kandidat in Bevensen-Ebstorf. „Ich erlebe Jan Henner Putzier als jemanden, der zuhört, verbindet und sich auch vor kritischen Themen nicht versteckt. Genau das braucht die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Samtgemeinden", betont Feller.
Die Grünen werben in den kommenden Tagen mit eigenen Aktionen und in den sozialen Medien für eine hohe Wahlbeteiligung. Der Kreisverband ruft alle Wahlberechtigten auf, ihre Stimme abzugeben - per Briefwahl oder am Tag der Stichwahl im Wahllokal. „Jede Stimme zählt. Eine starke Wahlbeteiligung ist das beste Signal für unsere Demokratie", so Libuda.
Wenn sich die Windräder über unseren Feldern drehen, prägen sie unser Gemeindebild. Doch wo Windenergie Wohlstand schafft, dürfen die Menschen vor Ort nicht mit leeren Händen dastehen.
Zur Kommunalwahl am 13. September 2026 wollen die Grünen Altenmedingen deshalb einen mutigen, fairen Weg einschlagen: Wer die Lasten trägt, muss auch die Früchte dieser Kraft ernten.
Grundsteuer halbieren – Entlastung, die im Alltag ankommt.
Die geplante Halbierung der Grundsteuer ist mehr als eine Zahl im Haushaltsplan: Sie ist ein echtes Signal des Zusammenhalts. Sie entlastet Eigentümerinnen und Eigentümer direkt und sorgt über sinkende Nebenkosten dafür, dass auch Mieterinnen und Mieter jeden Monat spüren: Unsere Gemeinde hält zusammen und sorgt für ihre Menschen.
Die Landschaft unserer Gemeinde verändert sich für die Zukunft unseres ganzen Landes. Wer diesen Wandel täglich vor der eigenen Haustür erlebt, verdient Respekt und direkte Beteiligung. Ein lokales Energiegeld gibt den Bürgerinnen und Bürgern einen spürbaren Teil des Erfolgs zurück – als direkte Belohnung für ihren Beitrag zur Energiewende.
„Die Finanzkraft unserer Gemeinde darf kein abstraktes Zahlenwerk im Haushaltsplan bleiben“, betont Annette Niemann, Grüne Altenmedingen. „Sie muss am Monatsersten im Geldbeutel spürbar sein, beim täglichen Einkauf entlasten und das Leben hier vor Ort einfach ein Stück schöner machen.“
Altenmedingen hat die Chance, voranzugehen und zu zeigen, wie Echte Bürgerbeteiligung aussieht. Wenn wirtschaftlicher Erfolg und das Wohl der Menschen Hand in Hand gehen, wird aus Gemeindestärke echter Bürgerertrag – als Vorbild für die gesamte Region - für das ganze Land.
Wer mehr über das Grüne Leuchtturm-Projekt erfahren möchte:
Bündnis 90/Die Grünen, Annette Niemann, rainer.annette.niemann@deinnetz.de
►Der Antrag der Fraktion zum Herunterladen als PDF-Datei.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Hansestadt Uelzen hat die Einrichtung eines „Fahrradforums“ beantragt. Das Gremium soll die Verkehrsplanung der Stadt und die Umsetzung des Nachhaltigen Mobilitätskonzeptes begleiten und bei Planungen, die den Radverkehr betreffen, frühzeitig beteiligt werden./...
Der Umweltausschuss des Landkreises Uelzen will vier Millionen Euro aus Ersatzgeldern für den Wasserhaushalt bereitstellen. Pauschal, ohne dass die einzelnen Maßnahmen bereits geprüft sind. Der agrarpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Pascal Leddin, stellt klar: „Ersatzgelder sind eng zweckgebunden für Naturschutz, das hat die Kreisverwaltung im Ausschuss selbst noch mal klargemacht. Man kann nicht einfach vier Millionen Euro zur Seite legen und hinterher schauen, was reinpasst. Jede Maßnahme muss einzeln geprüft werden. Das war auch die Forderung der Grünen Kreistagsfraktion.“
Bezüglich der Speicherbecken, der Verrieselung und der wassersparenden Beregnung verweist Leddin auf das Land: „Wir wissen, dass die Landwirtschaft in Uelzen genau das braucht. In einem Termin mit der UWG in Hannover haben wir besprochen, wie der Landkreis an Geld für wassersparende Beregnung und Speicherbecken kommen kann. Kurz danach haben wir den Masterplan Wasser vorgelegt, in dem genau dafür ein Landesprogramm mit 100 Millionen Euro hinterlegt wird. Es ist bundesweit das größte Förderprogramm für Wasser in der Landwirtschaft. Bei uns liegen 95 Prozent der Ackerflächen unter Beregnung, kaum ein Landkreis braucht dieses Geld dringender.“
Klare Worte findet Leddin für Hillmers Kritik an der Landesregierung: „Herr Hillmer sitzt seit 23 Jahren im Landtag. Er hat es in all diesen Jahren nicht geschafft, ein solches Programm auf den Weg zu bringen. Zudem hat er als einziger Abgeordneter aus dem Landkreis Uelzen diese 100 Millionen abgelehnt. Mit ihm gäbe es das Geld für unsere Landwirtschaft gar nicht. Sein Angriff gegen das Ministerium ist in der Wortwahl verfehlt, nicht richtig und einem Landtagsabgeordneten nicht würdig.
Kurz vor der Landtagswahl führen die massiven Probleme bei der Schülerbeförderung im Kreis Uelzen zu scharfen politischen Tönen. Die Landratskandidaten kritisieren den amtierenden Landrat Heiko Blume mit scharfen Worten.
Auch die grüne Kreistagsfraktion fordert Nachbesserungen und kritisiert den nachlässigen Umgang mit den Schüler*innen. Der Kreistagsabgeordnete Markus Jordan spricht u.a. von "alarmierenden Beschwerden".
Der ausführliche Bericht in der ►Allgemeinen Zeitung Uelzen. Hinweis: Die grünen Vorschläge werden am Ende des Textes aufgeführt.
Der Hardausee bei Hösseringen, Gemeinde Suderburg, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Durch ein verstärktes Auftreten von Blaualgen und Wasserpest ist das Baden sehr eingeschränkt. Auch sportliche Wettbewerbe wie der Hardausee-Triathlon leiden darunter.
Das „Aktionsbündnis Zukunft Hardausee“ hofft nun auf Fördermittel, mit denen die Wasserpest bekämpft werden kann. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden verschaffte sich jetzt ein Bild von der Lage.
Ausführliche Informationen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Hoher Besuch in Uelzen-Holdenstedt. Der Niedersäschsiche Umweltminister Christian Meyer (GRÜNE) besichtigte den neuen Umfluter für die Hardau zwischen der Holdenstedter Mühle und dem Schloss Holdenstedt. Begrüßt wurde er vom Uelzener Bürgermeister Jürgen Marquardt.
Die ökologische Baumaßnahme, seit 2021 im Bau, wurde dem Minister vo Clemens Löbnitz vorgestellt, dem Geschäftsführer des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände Uelzen.
Durch den 400 Meter langen Umfluter wird das Mühlenwehr umgangen. Fische und Kleinstlebewesen können so um das Wehr herumgelangen.
Christian Meyer lobte die Maßnahme, die das Land mit 200.000 Euro Fördermittel unterstützt hat. Renaturierungen und Hochwasserschutz sieht der Minister als wichtige Förderaufgabe des Landes.
Der Bauausschuss der Gemeinde Suderburg hat jetzt einstimmig die Einführung einer Tempo 30-Zone im Wohngebiet Wolfskuhle beschlossen. Allerdings muss der Gemeinderat noch zustimmen.
Werner Warnke von den Grünen hat die Maßnahme ausdrücklich unterstützt: "„Es wird nicht wirklich auf 50 km/h Rücksicht genommen. Es wäre eine gute Sache, wenn man da komplett Tempo 30 einführen würde“.
Die Lokalzeitung berichtet ausführlich: Allgemeine Zeitung
Ansprechpartner: Werner Warnke
Auf der Sitzung des Ortsrates von Kirchweyhe und Westerweyhe wurde über die Verteilung der Einnahmen aus der Windkraft diskutiert. Die Stadt Uelzen erwartet in den kommenden Jahren mehr als 100.000 Euro jährlich.
Dabei stehen bisher 2 Varianten zur Debatte. So könnten nur die Orte mit Windkraftanlagen auch die Gelder herhalten. Denn diese Bürger*innen würden auch die Hauptbelastung aus den Windparks tragen.
Oder sollten die Einnahmen gleichmäßig über die Stadt und die Ortschaften verteilt werden?
Im Ortsteil Kirchweyhe-Westerweyhe stehen keine Windkraftanlagen. Ortsratsmitglied Thomas Körding von den Grünen warnt davor, dass bei der Auszahlung größerer Summen dann wohl auch Nachweisverwendungen für die Mittel erfolgen müssten. Er befürchtet ein "Buchhaltungsmonster".
Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Allerdings ist zu vermuten, dass die Ortschaften mit Windparks darauf pochen werden, die Windkrafteinnahmen zum großen zu erhalten. In Groß-Liedern wurden diese Einnahmen sogar schon in den Haushalt eingeplant.
Die grüne Fraktion im Samtgemeinderat Bevensen-Ebstorf möchte den Fahrradverkehr attraktiver machen. So haben die Grünen für das Ebstorfer Hallen- und Freibad Waldemar überdachte Fahrradstände beantragt. Das wäre eine relativ kostengünstige Möglichkeit, um Anreize zu geben, dass mehr Radfahrer*innen zur Badeanstalt kommen.
Der Antrag stieß auf entschiedenen Widerstand von der CDU-FDP-Gruppe im Stadtrat. Sie bemängelte u.a., dass die Grünen keine Zahl der benötigen Unterstände vorgeschlagen hat und Haushaltsmittel dazu nicht vorgesehen sind. Auch wolle man erst das endgültige Fahrradkonzept abwarten.
Schon recht amüsant war der CDU-Einwand, die Fahrradständer würden zum Vandalismus verleiten.
Das konnte der grüne Ausschussvorsitzende Mathias Böhnke nur als Populismus abtun, denn nach dieser Aussage dürften keine Investionen im öffentlichen Raum mehr genehmigt werden.
Jetzt ist die Verwaltung beauftragt, eine Kostenschätzung abzugeben.
Ansprechpartner: Mathias Böhnke mathias.boehnke@gmail.com
Aktuell ist das Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises im Teilbereich Windenergieplanung außer Kraft gesetzt. Die Folge davon sind "wilde" Standortplanungen von Windkraftanlagen. Etwa ein Drittel von 150 beantragten Anlagen liegen außerhalb der geplanten Windvorranggebieten.
Die grüne Frakion möchte diesem Wildwuchs Einhalt gebieten und beantragt deshalb, Genehmigungen zeitlich auszusetzen. Diese gelte nicht für Anträge, die in der zukünftigen geplanten Flächenkulisse liegen.
Katja Schaefer-Andrae, Gruppenvorsitzende, betont, die Grünen sind ausdrücklich für den weiteren Ausbau von Windenergie im Landkreis Uelzen, da es hier gute Standorte gibt. Diese Anlagen müssen aber an den richtigen Orten stehen.
Ansprechpartnerin: katja.schaefer-andrae@gruene-uelzen.de